Marder in Koblenz bekämpfen
Nachts Trappeln über der Decke, morgens angenagte Kabel im Dachstuhl: Marder suchen in Koblenz vor allem in Hang- und Höhenlage trockene, warme Dachböden zum Nisten.

Nachts Trappeln über der Decke, morgens angenagte Kabel im Dachstuhl: Marder suchen in Koblenz vor allem in Hang- und Höhenlage trockene, warme Dachböden zum Nisten.
Der Steinmarder ist in Koblenz das häufigste Problem auf Dachböden, besonders in den Ortsbezirken der Hang- und Höhenlage, wo Gärten, Hecken und freistehende Häuser aneinandergrenzen. Er klettert über Bäume, Fallrohre oder Garagendächer und zwängt sich durch Lücken am Dachrand, die kaum größer sind als eine Faust. Einmal eingezogen, bleibt er meist, weil der Dachboden trocken, warm und ungestört ist. Ein Marder allein reicht, um binnen Wochen Dämmung, Kabel und Holzbalken zu beschädigen.
Typisch ist der Zeitpunkt: Im Spätsommer suchen Jungtiere eigene Reviere, im Winter ziehen sich Marder zum Schlafen in Gebäude zurück. Wer das Poltern über der Decke einmal gehört hat, erkennt es beim zweiten Mal sofort. Bis dahin ist oft schon Schaden entstanden, der sich mit bloßem Auge nicht zeigt, etwa an der Elektrik. Ein Kammerjäger prüft den Dachboden systematisch, bevor er über Vergrämung oder Verschluss der Einstiege entscheidet.
Das deutlichste Zeichen sind Geräusche in der Dämmerung und Nacht: Trappeln, Poltern, Kratzen und gelegentlich ein rauhes Fauchen, wenn zwei Tiere um das Revier streiten. Tagsüber ist es meist still, weil der Marder schläft. Am Dachboden selbst finden sich Kotspuren, die an Marderlatrinen erkennbar sind, dazu ein strenger, moschusartiger Geruch, der sich in der Dämmung festsetzt. Nagespuren an Kabeln, Rohren und Holzbalken sind ein weiteres sicheres Indiz, ebenso Essensreste oder Federn, die der Marder als Beute einträgt.
Von außen zeigen sich lose Dachziegel, aufgebogene Verblechungen oder abgenutzte Stellen an Fallrohren, die als Kletterhilfe dienen. Wer diese Spuren am Haus bemerkt, sollte den Dachboden von innen kontrollieren, bevor der Befall sich festsetzt. Ein Kammerjäger unterscheidet dabei zwischen frischen und alten Spuren und stellt fest, ob es sich um ein einzelnes Tier oder eine Familie handelt, was Aufwand und Dauer der Maßnahme bestimmt.

Marder im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenAm Anfang steht die Besichtigung des Dachboden und der Dämmung. Wir suchen nach Laufwegen, Kotspuren und dem aktuellen Einstieg, meist unter Dachziegeln, an der Traufe oder am Kamin. Danach steht der Festpreis fest, bevor gearbeitet wird. Die Vertreibung erfolgt über Lichtreize, Geräusche und Gerüche, die dem Tier den Dachboden unattraktiv machen, ohne es zu verletzen. Ein Marder zieht selten sofort aus, meist dauert es mehrere Nächte, bis der Bau aufgegeben wird.
Erst wenn der Dachboden nachweislich leer ist, wird der Einstieg mit stabilem Material verschlossen, das dem Gebiss standhält. Das schützt vor einem erneuten Einzug im nächsten Winter. Die Nachkontrolle ist im Festpreis enthalten und findet einige Wochen später statt, um zu prüfen, ob die Verschlüsse halten und keine neuen Laufspuren entstanden sind. Bei Bedarf wird nachgebessert. Die Fahrzeuge fahren ohne Aufschrift vor, das ist vielen Kunden in der Hanglage wichtig.
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Nach dem Auszug zählt vor allem die bauliche Sicherung. Alle Lücken größer als eine Handbreit an Dachrand, Gauben und Lüftungsschächten werden mit Gittern oder Blechen verschlossen, die der Kraft eines Marders standhalten. Wichtig ist, dass die Dämmung dabei nicht beschädigt wird und die Belüftung des Dachstuhls erhalten bleibt. Wer neu baut oder das Dach ohnehin saniert, sollte diese Stellen gleich mit einplanen, das erspart später Ärger.
Zusätzlich hilft es, Bäume und Sträunte, die nah am Dach stehen, regelmäßig zurückzuschneiden, denn Marder nutzen Äste als Aufstieg. Auf Höhenlagen mit Gärten und Grünflächen ist das besonders relevant, dort ist der Zugang zum Dach oft leichter als in dicht bebauten Uferlagen. Futterreste, offene Mülltonnen und Komposthaufen in Dachnähe wirken anziehend und sollten vermieden werden. Eine jährliche Sichtkontrolle im Herbst zeigt frühzeitig, ob sich wieder ein Tier interessiert.
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