Bettwanzen in Koblenz bekämpfen
Bettwanzen verschleppen sich über Koffer, Kleidung und Möbel und setzen sich in Ritzen von Betten und Sockelleisten fest, bevor der erste Stich auffällt.

Bettwanzen verschleppen sich über Koffer, Kleidung und Möbel und setzen sich in Ritzen von Betten und Sockelleisten fest, bevor der erste Stich auffällt.
Bettwanzen reisen mit. Ein Koffer aus dem Hotel, ein gebrauchtes Sofa, ein Besuch bei Nachbarn mit Befall – und die Tiere sitzen in der eigenen Wohnung. Sie sind flach, rotbraun, etwa so groß wie ein Apfelkern, und verstecken sich tagsüber in Bettgestellen, Matratzennähten, Steckdosen und Sockelleisten. Nachts kommen sie heraus und stechen. Anders als bei Mäusen oder Schaben hat die Wohnungslage in Koblenz dabei keine Rolle – Uferlage, Hanglage oder Plateau, Bettwanzen kommen überall dort vor, wo Menschen wohnen und reisen.
Ein Kammerjäger wird meist erst geholt, wenn die Stiche mehrfach auftreten oder mehrere Personen im Haushalt betroffen sind. Das ist sinnvoll, denn Bettwanzen verschwinden nicht von selbst und breiten sich von einem Zimmer auf die ganze Wohnung aus, wenn nichts unternommen wird. Die Bekämpfung braucht einen genauen Blick auf alle Rückzugsorte, nicht nur auf das Bett. Wer den Verdacht hat, sollte betroffene Räume möglichst wenig verändern, bis der Termin stattfindet, damit sich der Befall nicht in Nachbarzimmer verschiebt.
Das deutlichste Zeichen sind Stiche in Reihen oder Gruppen, meist an Armen, Beinen oder Rumpf, oft morgens sichtbar und mit Juckreiz. Nicht jeder reagiert gleich stark, manche Personen zeigen gar keine Hautreaktion, obwohl Bettwanzen vorhanden sind. Deshalb zählt der Blick auf die Umgebung mehr als der Blick auf die Haut. Kleine dunkle Punkte auf Laken oder Matratzenrand sind Kot, winzige rostrote Flecken stammen von zerdrückten Tieren nach einem Stich in der Nacht.
Beim genaueren Absuchen finden sich die Tiere selbst und ihre hellen, leeren Häutungen in Matratzennähten, Bettkanten, hinter Steckdosen und Bildern nahe dem Bett. Ein leicht süßlicher, muffiger Geruch bei stärkerem Befall wird oft erst im Nachhinein bemerkt. Wichtig zu wissen: Bettwanzen sind kein Zeichen für mangelnde Sauberkeit, sie treten in gepflegten Haushalten genauso auf wie in vernachlässigten. Bei Verdacht hilft eine Begehung durch den Kammerjäger, der Verstecke findet, die beim eigenen Absuchen meist übersehen werden.

Bettwanzen im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenAm Termin wird zuerst geprüft, wie weit sich die Bettwanzen schon ausgebreitet haben: Bett, Sockelleisten, Steckdosen, Möbelfugen, auch Nachbarzimmer. Danach folgt die Behandlung mit Insektiziden und meist ergänzend Hitze oder Kälte, je nach Möbeln und Bausubstanz. Matratzen und Polster werden gezielt behandelt statt pauschal entsorgt, das spart Kosten und Aufwand. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Räume betroffen sind und wie lange der Befall schon unbemerkt lief, das entscheidet auch über die Anzahl der Termine.
Nach etwa zwei bis drei Wochen folgt die Nachkontrolle, sie ist im Festpreis enthalten. Bettwanzeneier überstehen die erste Behandlung oft, weil sie gegen viele Mittel unempfindlicher sind als die Tiere selbst. Deshalb wird nachkontrolliert und bei Bedarf ein zweites Mal behandelt, bevor der Fall als erledigt gilt. Bis zur vollständigen Beseitigung vergehen üblicherweise vier bis sechs Wochen. Wer schon beim ersten Verdacht anruft, kommt meist mit weniger Terminen aus als bei spätem Handeln.
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Nach der Behandlung sollte die Wohnung einige Wochen beobachtet werden, vor allem an den früher befallenen Stellen. Neue Möbel, Koffer nach Reisen und Second-Hand-Kleidung sind die häufigsten Wege, auf denen Bettwanzen erneut einziehen. Koffer nach jeder Reise am besten sofort auf dem harten Boden statt auf dem Bett ausleeren und Kleidung heiß waschen. Wer öfter verreist oder Gäste beherbergt, kann Matratzenbezüge mit Reißverschluss nutzen, die verhindern, dass sich Tiere darin neu ansiedeln.
Bei Mehrfamilienhäusern lohnt sich Abstimmung mit den Nachbarn, denn Bettwanzen wandern durch Steckdosen und Rohrdurchführungen zwischen Wohnungen. Eine Behandlung allein in einer Wohnung bringt wenig, wenn nebenan weiter Befall besteht. Ritzen und Fugen an Bett und Sockelleisten sollten nach der Behandlung verschlossen werden, das nimmt den Tieren Rückzugsorte. Bei erneutem Juckreiz oder Flecken auf der Bettwäsche lieber früh nachsehen als abwarten, denn je kleiner der Befall, desto kürzer die nächste Behandlung.
Wir melden uns zurück und sagen Ihnen, was der Termin kostet, bevor jemand anfängt.