Silberfische in Koblenz bekämpfen
Silberfische sitzen dort, wo es feucht und warm ist, meist im Bad oder in der Küche, und vermehren sich schneller, als viele denken.

Silberfische sitzen dort, wo es feucht und warm ist, meist im Bad oder in der Küche, und vermehren sich schneller, als viele denken.
Silberfische sind graue bis silbrig schimmernde Insekten von etwa einem Zentimeter Länge, flach, ohne Flügel, schnell unterwegs, wenn Licht angeht. Sie fressen Schimmel, Hautschuppen, Kleisterreste an Tapeten, Papier und Reste von Lebensmitteln. In Koblenz trifft man sie in Altbauwohnungen der Innenstadt genauso wie in Neubauten am Rhein, überall dort, wo Feuchtigkeit an Wänden oder Fugen steht. Ein einzelnes Tier im Bad ist kein Grund zur Sorge, mehrere Sichtungen pro Woche schon.
Die Tiere selbst übertragen keine Krankheiten, gelten aber als Zeichen für ein Feuchtigkeitsproblem im Haus. Wo Silberfische sich wohlfühlen, staut sich oft Kondenswasser hinter Fliesen oder in schlecht belüfteten Kellern. Wer die Ursache nicht angeht, bekommt die Tiere immer wieder, auch nach einer Behandlung. Deshalb gehört zur Bekämpfung durch den Kammerjäger immer auch ein Blick auf Bausubstanz und Lüftungsverhalten, nicht nur das Auslegen von Ködern.
Sichtbar werden Silberfische meist nachts oder wenn man in einem dunklen Raum das Licht anschaltet, dann huschen sie in Ritzen und Fugen. Typische Orte sind Badewannenrand, Fliesenfugen, hinter der Toilette, unter der Küchenspüle und in Kellerräumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Auch Bücherregale und Kartons sind betroffen, da Zellulose und Kleister ebenfalls auf dem Speiseplan stehen. Kleine, gelbliche Fraßspuren an Tapetenrändern oder Buchrücken sind ein weiteres Zeichen.
Ein sicherer Hinweis ist der silbrige Schuppenstaub, den die Tiere beim Häuten hinterlassen, oft in Ecken oder auf hellen Fliesen sichtbar. Kotspuren sind winzig, schwarz, punktförmig, meist entlang von Fugen oder unter Möbeln. Wer regelmäßig einzelne Tiere am selben Ort findet, kann von einem Nest in der Nähe ausgehen, oft hinter Verkleidungen oder in Wandspalten, wo Wärme und Feuchtigkeit zusammenkommen. Bei stärkerem Befall lohnt eine Begehung durch einen Fachbetrieb, um die Nester gezielt zu finden.

Silberfische im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenAm Termin wird zuerst geprüft, wo die Feuchtigkeit sitzt, die Silberfische anzieht: Bad, Küche, Keller, oft auch die Fugen hinter Fliesen. Danach wird gezielt behandelt, meist mit einem Gel oder Fraßmittel, das an den Laufwegen und Verstecken ausgebracht wird. Sprühmittel kommen nur dort zum Einsatz, wo es nötig ist. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Räume betroffen sind und wie stark die Feuchtigkeit im Bauwerk sitzt. Ein Festpreis steht vor dem Termin fest, unabhängig davon, wie lange die Arbeit tatsächlich dauert.
Silberfische entwickeln sich langsam, deshalb zeigt sich der Erfolg nicht sofort. Nach der ersten Behandlung dauert es meist zwei bis vier Wochen, bis die Population spürbar zurückgeht, weil auch Eier und Larven betroffen sein müssen. Eine Nachkontrolle ist im Preis enthalten und findet nach diesem Zeitraum statt. Dabei wird geprüft, ob noch Tiere unterwegs sind oder ob die Feuchtequelle weiterhin besteht. Bei hartnäckigen Fällen, etwa in alten Kellern mit dauerhaft feuchtem Mauerwerk, kann eine zweite Behandlung notwendig sein.
| Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ratten | ||||||||||||
| Mäuse | ||||||||||||
| Schaben | ||||||||||||
| Bettwanzen | ||||||||||||
| Silberfische | ||||||||||||
| Ameisen | ||||||||||||
| Wespen | ||||||||||||
| Marder | ||||||||||||
| Tauben | ||||||||||||
| Kellerasseln | ||||||||||||
kommt vorHauptzeitselten | ||||||||||||
Nach der Behandlung zählt vor allem, die Luftfeuchtigkeit in Bad und Küche niedrig zu halten. Regelmäßiges Stoßlüften nach dem Duschen, ein Abluftventilator ohne Dauerbetrieb und das Abwischen von Kondenswasser an Fliesen und Fensterbänken nehmen den Tieren die Lebensgrundlage. In Kellern mit alten Gemäuern hilft ein Hygrometer, um Feuchtewerte im Blick zu behalten, bevor sich wieder eine Population bildet. Wo Wände dauerhaft feucht bleiben, etwa durch aufsteigende Nässe, lohnt sich die Abklärung mit einem Bautrockner oder einer baulichen Maßnahme.
Fugen und Ritzen an Rohrdurchführungen, Silikonfugen und Sockelleisten sollten geschlossen werden, da sie als Rückzugsort und Eiablageplatz dienen. Wäsche und Kartons nicht dauerhaft auf feuchtem Kellerboden lagern, sondern auf Regalen mit Abstand zur Wand. Wer nach der Nachkontrolle weiterhin einzelne Tiere sieht, sollte das kurzfristig melden, statt abzuwarten. Ein trockener Bau bleibt der wirksamste Schutz, wirksamer als jede einzelne Behandlung.
Wir melden uns zurück und sagen Ihnen, was der Termin kostet, bevor jemand anfängt.