Ratten in Koblenz bekämpfen
Ratten treten in Koblenz bevorzugt entlang der Ufer von Rhein und Mosel auf, wo Kanalisation, Gewässernähe und Nahrung günstige Bedingungen schaffen.

Ratten treten in Koblenz bevorzugt entlang der Ufer von Rhein und Mosel auf, wo Kanalisation, Gewässernähe und Nahrung günstige Bedingungen schaffen.
Ratten gehören zu den Nagern, die sich dem Menschen anpassen und dort ansiedeln, wo Nahrung, Wasser und Deckung zusammenkommen. In Koblenz betrifft das vor allem Grundstücke in Ufernähe an Rhein und Mosel, aber auch Hinterhöfe mit Mülltonnen, Komposthaufen oder undichten Kellern. Ein Kammerjäger unterscheidet zunächst die Art, meist Wanderratte, und prüft, wo die Tiere Zugang zum Gebäude oder Grundstück finden. Erst danach wird über die Methode entschieden.
Die Bekämpfung selbst ist nur ein Teil der Arbeit. Genauso wichtig ist, die Ursache zu finden: eine undichte Kanalleitung, ein offener Rohrdurchbruch, ein Gartenteich mit Futterresten. Ohne diese Klärung kommt der nächste Befall so sicher wie der vorherige. Deshalb gehört zu einer sauberen Bekämpfung immer eine Begehung des Grundstücks, eine Einschätzung der Befallsstärke und ein Plan, der über das reine Auslegen von Ködern hinausgeht.
Das deutlichste Zeichen sind Kotspuren, spindelförmig, etwa einen bis zwei Zentimeter lang, häufig entlang von Wänden oder in Ecken von Keller und Schuppen. Dazu kommen Nagespuren an Holz, Kabeln oder Verpackungen, oft frisch und hell an den Kanten. Wer nachts Laufgeräusche in der Zwischendecke oder unter dem Boden hört, sollte das ernst nehmen, auch wenn tagsüber nichts zu sehen ist. Ratten sind überwiegend nachtaktiv und meiden offene Flächen.
Ein weiteres Indiz sind Fettspuren an Mauerkanten und Rohrdurchführungen, die durch das Fell der Tiere entstehen, wenn sie denselben Weg immer wieder nutzen. Am Ufer von Rhein und Mosel fallen zudem Löcher im Erdreich auf, meist nahe Böschungen oder unter Gehölz, die als Bau dienen. Wer solche Spuren am Haus oder Garten findet, sollte den Befund nicht selbst abtragen, sondern von einem Kammerjäger einordnen lassen, da sich Ratten sonst nur in einen anderen Bereich des Grundstücks verlagern.

Ratten im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenBeim ersten Termin wird die Lage geprüft: Laufwege, Einstiegsstellen, Nähe zu Kanal oder Ufer. Danach werden Köderboxen oder Fallen gesetzt, je nach Befallsstärke und Örtlichkeit. Die Boxen sind gesichert, sodass Kinder und Haustiere nicht herankommen. Der Standort wird dokumentiert, damit bei der Nachkontrolle jede Box wiedergefunden und ausgewertet wird. Das Fahrzeug fährt ohne Aufschrift vor, das ist auf Wunsch vieler Kunden so eingerichtet.
Wie lange es dauert, hängt vom Befall ab: ein einzelnes Nest im Garten ist in wenigen Tagen erledigt, ein eingewachsener Bestand am Kanalanschluss braucht mehrere Wochen mit zwei bis drei Kontrollterminen. Nach dem Abklingen der Aktivität folgt die Nachkontrolle, sie ist im Festpreis enthalten und wird nicht extra berechnet. Erst wenn die Köder unangetastet bleiben, gilt der Fall als abgeschlossen und die Boxen werden entfernt.
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Nach der Bekämpfung zählt vor allem, dass die gefundenen Einstiege dauerhaft verschlossen bleiben. Rohrdurchführungen, Kellerschächte und Lüftungsgitter sollten mit Drahtgeflecht oder Mörtel nachgebessert werden, lose Stellen sind ein Einladung fürs nächste Tier. Wer am Wasser wohnt, sollte den Garten regelmäßig auf neue Löcher an Böschungen oder Mauerfüßen absehen, denn von dort aus wird meist neu eingewandert.
Mülltonnen mit dichtem Deckel, keine offenen Komposthaufen in Ufernähe und kein Vogelfutter, das über Nacht liegen bleibt, senken das Risiko spürbar. Auch die Nachbarschaft spielt eine Rolle: Ein Befall macht selten an der Grundstücksgrenze halt, ein kurzes Wort mit den Nachbarn hilft oft mehr als jede Einzelmaßnahme. Bei Unsicherheit lohnt ein kurzer Kontrollanruf, bevor sich etwas wieder einnistet.
Wir melden uns zurück und sagen Ihnen, was der Termin kostet, bevor jemand anfängt.