Mäuse in Koblenz bekämpfen
Mäuse ziehen ab Herbst in Keller, Speisekammern und Zwischenwände, und wer nur Fallen aufstellt, bekämpft meist die Folgen statt der Ursache.

Mäuse ziehen ab Herbst in Keller, Speisekammern und Zwischenwände, und wer nur Fallen aufstellt, bekämpft meist die Folgen statt der Ursache.
Mäuse gehören zu den häufigsten Fällen, die uns in Koblenz auf den Tisch kommen. Sie brauchen kaum mehr als einen Spalt von der Breite eines Bleistifts, um ins Haus zu kommen, und sie kommen gezielt: an Kellerschächten, Rohrdurchführungen, undichten Türschwellen. Einmal drin, breiten sie sich schnell aus. Ein Weibchen bekommt mehrmals im Jahr Nachwuchs, und aus zwei Tieren werden ohne Gegenmaßnahme innerhalb weniger Monate zwei Dutzend. Das ist der Grund, warum aus einem vermeintlich kleinen Problem schnell ein großes wird, wenn man zu lange zusieht.
Anders als bei Ratten spielt sich der Mäusebefall meist im Inneren ab, seltener am Ufer oder im Freien. Küchen, Vorratsräume, Dämmungen und Zwischendecken bieten Wärme, Nahrung und Deckel zugleich. Wer den Verdacht hat, sollte nicht abwarten, ob es sich von selbst erledigt. Das tut es nicht. Ein Kammerjäger prüft vor Ort, wo die Tiere reinkommen, wo sie sich aufhalten, und was für den konkreten Fall an Bekämpfung nötig ist, statt pauschal Gift zu verteilen.
Am eindeutigsten sind die Kotspuren: kleine, dunkle, spindelförmige Krümel, meist entlang von Wänden, hinter Geräten oder in Schubladen mit Vorräten. Dazu kommen Nagespuren an Kabeln, Verpackungen, Holzleisten und Sockelleisten, oft mit feinem Nagemehl darunter. Ein leicht ranziger, muffiger Geruch in Schränken oder Speisekammern ist ein weiteres Indiz, besonders wenn er sich trotz Lüften hält. Auch Laufspuren fallen auf, dunkle Schmierspuren an Wänden entlang immer derselben Route, weil Mäuse feste Pfade nutzen.
Geräusche sind oft der erste Hinweis: ein Kratzen und Rascheln in der Wand oder unter dem Fußboden, meist in der Dämmerung oder Nachts, wenn es sonst still im Haus ist. Wer Katzen oder Hunde hat, bemerkt es oft zuerst an denen, die plötzlich unruhig an einer bestimmten Stelle kratzen oder schnüffeln. In Häusern mit Garten oder Nähe zu Grünflächen, wie es viele Ortsbezirke in Hanglage bieten, kommt der Zuzug oft über den Herbst, wenn es draußen kälter und die Nahrung knapper wird. Wer eines dieser Zeichen findet, hat meist schon mehr als ein Tier im Haus.

Mäuse im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenBeim ersten Termin wird das Objekt begangen: Laufwege, Kotspuren, Einschlupflöcher an Rohrdurchführungen, Türschwellen und Kellerfenstern. Danach steht der Festpreis fest, bevor etwas unternommen wird. Je nach Befall kommen Schlagfallen, Köderboxen mit gesichertem Zugang oder eine Kombination zum Einsatz. In Küchen und Vorratsräumen wird auf Fraßgifte verzichtet, wenn Lebensmittel offen lagern. Die Fahrzeuge fahren ohne Aufschrift vor, das ist in Mietshäusern und Betrieben oft ausdrücklich gewünscht.
Wie lange es dauert, hängt vom Gebäude ab. Ein einzelner Mäusegast im Einfamilienhaus ist oft nach ein bis zwei Wochen erledigt, ein eingewachsener Befall im Altbau mit Hohlräumen und gemeinsamen Kellern braucht mehrere Kontrollgänge. Nach der ersten Behandlung wird ein Nachkontrolltermin vereinbart, der im Festpreis enthalten ist. Erst wenn keine frischen Spuren mehr auftauchen und Köder unangetastet bleiben, gilt der Fall als abgeschlossen.
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Nach der Bekämpfung zählt, wie das Gebäude verschlossen wird. Löcher an Kabel- und Rohrdurchführungen werden mit Stahlwolle oder Metallgittern verschlossen, Mäuse nagen sich durch Dämmmaterial, aber nicht durch Metall. Kellertüren und Garagentore sollten am Boden dicht schließen, Lichtschächte ein Gitter haben. Wer Komposthaufen oder Vogelfutterstellen nah am Haus hat, schafft ungewollt einen Zulauf. In Höhenlage auf dem Plateau kommen Mäuse oft aus angrenzenden Feldern, dort lohnt sich ein Streifen ohne hohen Bewuchs direkt an der Fassade.
Im Haus selbst hilft, Vorräte in Gläsern oder Dosen zu lagern statt in Papier- oder Kartonverpackungen, an denen sich Nagespuren zuerst zeigen. Mülleimer mit Deckel, keine offenen Tierfutterschalen über Nacht, Kellerregale mit Abstand zur Wand, damit sich niemand dahinter versteckt. Eine kurze Kontrolle im Herbst, bevor die Tiere ins Haus drängen, spart im Winter viel Aufwand. Wer nach der Behandlung auffällige Geräusche in der Wand oder neue Kotspuren bemerkt, meldet sich, bevor sich der Bestand erneut aufbaut.
Wir melden uns zurück und sagen Ihnen, was der Termin kostet, bevor jemand anfängt.