Schaben in Koblenz bekämpfen
Schaben verstecken sich tagsüber in Ritzen und Fugen und werden erst nachts aktiv, wenn in der Küche Ruhe einkehrt.

Schaben verstecken sich tagsüber in Ritzen und Fugen und werden erst nachts aktiv, wenn in der Küche Ruhe einkehrt.
Schaben gehören zu den hartnäckigsten Schädlingen, die uns in Koblenz gemeldet werden. Anders als Mäuse oder Ameisen zeigen sie sich selten offen. Wer eine Schabe am helllichten Tag durch die Küche laufen sieht, hat meist schon einen stärkeren Befall im Haus, denn die Tiere meiden Licht und suchen enge, warme Verstecke hinter Geräten, in Steckdosen oder unter der Spüle. Betroffen sind vor allem Mehrfamilienhäuser, Gastronomiebetriebe und Wohnungen mit gemeinsamen Steigleitungen, über die sich die Tiere von Etage zu Etage bewegen.
Die Bekämpfung braucht einen klaren Plan, kein wahlloses Sprühen. Wir suchen zuerst die Nester und Rückzugsorte, meist in Küche und Bad, oft hinter Kühlschrank, Spülmaschine oder Heizungsrohren. Je nach Befallsstärke kommen Gelköder, Insektenwachstumsregulatoren oder eine Kombination mehrerer Verfahren zum Einsatz. Ein Kammerjäger, der die Laufwege und Nistplätze kennt, erreicht auch versteckte Populationen, die mit Hausmitteln nicht zu fassen sind.
Das sicherste Zeichen ist der Kotbefund: kleine, schwarze Krümel, die an Mohnkörner oder Pfeffer erinnern und sich an Schrankkanten, hinter Geräten oder in Besteckschubladen sammeln. Dazu kommt ein süßlich-modriger Geruch, der bei stärkerem Befall im ganzen Raum wahrnehmbar wird. Auch leere, braune Eihüllen, sogenannte Ootheken, in Ritzen und Ecken deuten auf eine bereits laufende Vermehrung hin, denn ein Weibchen legt im Laufe seines Lebens mehrere davon ab.
Wer nachts das Licht in der Küche anschaltet und Tiere schnell in Ritzen verschwinden sieht, hat meist schon mehr als einzelne Exemplare im Haus. Schaben bevorzugen warme, feuchte Orte in Nähe von Wasser und Nahrung, etwa hinter dem Kühlschrank, unter der Spüle oder in Steckdosenleisten mit Elektronik. In Mehrfamilienhäusern breitet sich ein Befall häufig über Rohrdurchführungen und Lüftungsschächte in Nachbarwohnungen aus, weshalb einzelne Sichtungen selten ein Einzelfall bleiben.

Schaben im Haus? Am Telefon lässt sich in zwei Minuten eingrenzen, wie dringend es ist.
Jetzt anrufenBeim ersten Termin wird die Küche oder das betroffene Zimmer genau geprüft: Geräterückseiten, Spalten hinter Schränken, Durchbrüche für Leitungen, Bereiche um Spülmaschine und Herd. Erst danach steht fest, wie stark der Befall ist und welches Verfahren passt. Meist kommt Gel-Köder zum Einsatz, ergänzt durch ein Kontaktmittel in Ritzen und Fugen. Die Fläche wird nicht flächig besprüht, sondern gezielt behandelt, damit die Tiere den Köder annehmen und ins Nest zurücktragen.
Nach zwei bis drei Wochen erfolgt die Nachkontrolle, im Festpreis enthalten. Dann zeigt sich, ob noch Aktivität besteht oder ob die Population zusammengebrochen ist. Bei starkem Befall über mehrere Räume oder Wohnungen im selben Haus braucht es einen zweiten Durchgang, weil Schaben sich über Steigleitungen und Abflüsse verbreiten. In der Regel ist nach vier bis sechs Wochen Ruhe, bestätigt durch die zweite Besichtigung.
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Wasserstellen sind der größte Anziehungspunkt: tropfende Siphons, feuchte Lappen unter der Spüle, stehendes Wasser im Blumentopf. Wer diese Quellen trockenlegt, entzieht der Art die Lebensgrundlage. Essensreste gehören nicht offen in den Mülleimer, Krümel und Fettspritzer sollten täglich weggewischt werden, besonders hinter dem Herd. Auch Tierfutter über Nacht stehen zu lassen begünstigt neuen Zuzug.
Bauliche Lücken sollten geschlossen werden: Fugen an Rohrdurchführungen, Spalten an Sockelleisten, undichte Übergänge zur Nachbarwohnung. In Mehrfamilienhäusern hilft es, sich mit Nachbarn abzustimmen, da Schaben durch Lüftungsschächte und Kabelkanäle wandern. Wer Lebensmittel in geschlossenen Dosen lagert statt in offenen Tüten, macht der Küche wenig interessant. Eine kurze Sichtkontrolle alle paar Monate genügt meist, um neuen Befall früh zu erkennen.
Wir melden uns zurück und sagen Ihnen, was der Termin kostet, bevor jemand anfängt.